Knochenkrebs - Osteosarkom beim Greyhound

In den letzten Jahren häufen sich die Diagnosen Osteosarkom bei unseren Greyhounds. Und nicht nur 10-13-jährige Hunde, nein auch 4-jährige, 5- oder 6-jährige Greyhounds sind davon befallen. Bei den älteren Hunden könnte man sagen, na ja, im Alter hast du eben vermehrt Tumore, ganz gleich welcher Art. Aber wir sprechen hier nicht über irgendeine Moderasse, sondern über einen Leistungshund, der über Jahrhunderte auf Gesundheit gezüchtet wurde, um richtig gute Leistung zu erzielen. Dass Rassen wie Bulldogs oder Mops, die ich sehr liebe, keine gesunden Rassen sind, müssen wir nicht erklären, das sieht ein "Blinder mit Krückstock". Sorry, aber ist so, ich selbst habe seit Jahrzehnten Engländer wie Franzosen.

Dass aber Leistungshunde, ähnlich den Jagdhunderassen, nicht Setter, sondern Jagdhunde, die arbeiten, so anfällig für Tumore sind, war mir die letzten Jahre neu. .... oder es ist ein Symptom der heutigen Zeit?

Nun dürfen wir nicht von den Zahlen der Greyhounds hier in Deutschland ausgehen, da sprechen wir ja von einer verschwindend kleinen Anzahl von Greys. Nein, wir vermitteln ja alle Greys irischen Ursprungs und da können wir durchaus von einer Anzahl, die in mehrere Tausend geht, ausgehen. Also doch Modehund? Nein, vielleicht Lottoschein?

Nein, der Greyhound soll bzw. muss leistungsstark sein, um überleben zu dürfen. Ist er das nicht, fliegt er schneller raus als ihm lieb ist. Wo also also liegt der "Fehler"? Unsere Gebrauchshunderassen wie Deutsch Drahthaar oder gar Rauhaardackel werden durchschnittlich viel älter.

Zumal die Frage nach dem Ursprung des Knochenkrebses nicht eindeutig geklärt ist. Sind es winzige Haarrisse in den Knochen, viel zu früh in der Jugend belastet, oder aber eine genetische Disposition? Dazu müsste man jahrelang Ahnentafeln durchforsten, Alter der Nachkommen erfragen, leben sie und wie lange, die Anzahl der Nachkommen in Relation mit anderen Deckrüden, die Mütter nicht außer Acht lassen ...... eine Aufgabe, die mir als Tierschützer gar nicht möglich ist von der Zeit her.

Irland ist auch keine Hilfe, da die meisten Greys nicht bis ins hohe Alter bei ihren Besitzern bleiben. Wobei sich diese Situation ändert, vielleicht können wir gemeinsam in einigen Jahren mehr hierzu sagen.

Auf jeden Fall ist die Diagnose Knochenkrebs ein großes Thema momentan bei unseren Rescue-Greyhounds, das ich nicht verschweigen kann und will.

Interessant wäre natürlich die Frage, wie es mit anderen Rassen in Tierschutzkreisen aussieht? Es gibt ja doch viele Vereine, die spezielle Hunderassen betreuen. Aber höre ich hier die Wahrheit. Natürlich möchten wir alle vermitteln, aber unsere Interessenten sollten wissen, was auf sie zukommen kann.

Bei unseren Bulldogs sind es Ohren, Nasen und Rachen. Punkt!!!

Leider bei unseren Greyhounds das Osteosarkom.

Jeder Interessent sollte sich hierüber Gedanken machen und für sich entscheiden, ob er die Beziehung auf Zeit eingehen will oder kann. Von einer gesunden Hunderasse, von der ich die letzten Jahre sprach, kann ich nicht mehr sprechen!

Ich für mich hoffe inständig, dass sich dieser Zustand wieder ändert, eine Art Zeitgeist ist, es passieren so viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir erst nach unserem Tode begreifen werden oder erst in Jahrhunderten, eine Häufung ungünstiger tausender Puzzleteile, die gar nicht passen, schlechtes Karma ....... what ever!

Denn es ist einfach sehr schade, wenn diese wunderbaren Seelen, die wir so lieben, uns zu früh verlassen.













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