Fragen und Antworten

Osteosarkom

OSTEOSARKOM,
die Schreckensmeldung schlechthin für alle Hundemenschen, aber vor allem für uns Windhundleute, noch spezieller uns Greyhoundliebhaber, eine der grauenvollsten Diagnosen, die uns von Tierärzten übermittelt werden kann.
Und leider ist der Greyhound mit seinen langen Beinen prädestiniert für diese Geissel der Hundewelt. Knochenkrebs befällt vorwiegend großrahmige Rassen, bzw. Diese sind davon betroffen, so wie viele molossoide Rassen an Milz-, Leber- oder Nierentumoren erkranken.
Ob dies eine genetische Disposition ist oder aber durch evtl. Belastung hervorgerufen wird, darüber streiten sich die Fachleute. Da der Greyhound eine der Rassen darstellt, die 10% der Knochenkrebsdiagnosen überhaupt ausmacht, würde sich die These der Überbelastung durchaus anbieten. Keine Hundeasse ist solch extremen Belastungen ausgesetzt wie der Greyhound. Viel zu früh werden diese Hunde trainiert, je größer die Rasse, desto länger braucht der Körper, Knochen, Sehnen, Bänder, um stabil und einfach vom Wachstum her abgeschlossen zu sein. Bei sehr großen Rassen, wie manchen Windhunden oder auch Doggen, Bernhardiner benötigt der Körper mindestens drei Jahre. Die Zeit gibt man einem Greyhound natürlich nicht!!! Das würde viel zu viel Geld kosten!!! Und es sind ja genügend da.
Nein, der Greyhound kommt mit spätestens 8 Monaten zum Training, nicht viel später dann die ersten Rennen, d.h. der noch im Wachstum befindliche Körper wird über die Maßen belastet und geschädigt.
Stellen wir uns doch einfach einmal vor, wir würden unsere Kinder einen Marathon laufen lassen oder zur Olympiade schicken wollen. Absurd, aber bei unseren Greyhounds tun wir genau dies!!
Dass diese Ausbeutung evtl. Folgen haben könnte, sollte Jedem bewußt sein, spielt aber in den Ländern, die professionellen Rennsport betreiben keine Rolle, da die Auswirkungen erst mit ca. 6-8 Jahren zum Tragen kommen und zu diesem Zeitpunkt, der Hund eh schon aussortiert ist.
6,7 oder 8 Jahre Lebensalter ist der Zeitpunkt, bei dem beim Galgo des Öfteren Leber- oder Nierenschäden diagnostiziert werden, bei unserem Greyhound eben Knochenkrebs!
Für uns natürlich ein vernichtendes Urteil, wäre nicht gerade ein älterer Greyhound eine reizender Begleiter! Gerade hat unser Tierschutzgreyhound alles Nötige gelernt und läßt sich in unserer Familie so richtig fallen und geniest sein neues Leben.
Dem Himmel sei Dank ist es vielen anderen Greys vergönnt, doch ein wenig länger bei uns verweilen zu dürfen.
Allein, wir müssen es so annehmen, wie es kommt, wir können daran eh nichts mehr ändern. Und dass sie alle so geliebt werden, wie sie es verdient haben, versteht sich von selbst.
...... und ganz sicher wäre die Bitte eines jeden verstorbenen Greyhounds, bitte nehmt wieder solch eine verlorene Seele wie mich auf, denn er weiß um die Lebensängste seiner Rennkollegen!

Weitere Informationen, medizinisch vor Allem, gibt es bei der napd auf Englisch.













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Theo