Windhundfest Viernheim 2011

4. Windhundfest Viernheim, 28.08.2011

Das Windhundfest war wieder ein voller Erfolg und hat allen Beteiligten und Besuchern sicherlich viel Spaß gemacht.

D A N K E , D A N K E , D A N K E , D A N K E ................................

Euch allen fleißigen Helfern, die von Freitag an unermüdlich zum Teil bis Montag, bis der letzte Müll abgefahren war, manche fast ohne Pause durchgearbeitet haben.
Allen voran natürlich Hans, Daniel, Silvia, Marlies mit Astrid und Viola, Christa und Kurt, die Küchenfeen Silvia, Ulla und Susu und Björn, die vielen Aufbauhelferlein Stefan und seine Truppe, Horst und Moni, Sebastian, Doro und Sarah, unser Hans Mur, Patrick und Sabrina, die Auslaufaufsicht Heinz, Stefan und Horst, die vielen Eintrittshelfer wie Mireille und Nadine, Anke, unsere Moderatorin, all den lieben Menschen, die die unzähligen Kuchenspenden mitbrachten, all den gütigen Seelen, die uns Leinen, Halsbänder, Mäntel, Schmuck und wunderschöne Umhängetaschen spendeten und nicht zuletzt all Ihr Lieben, die Ihr einfach da wart mit Euren bezaubernden Hunden, egal ob Greyhound, Galgo oder Podenco, Sabine, Lonja oder Birgit, die Ihr unendliche Fahrtzeiten auf Euch genommen habt, Ihr alle habt dazu beigetragen, daß dieses Fest ein wunderbares Ereignis wurde, das viel zu schnell vorbei war!
Euch Allen und zwar jedem Einzelnen meinen Aufrichtigen Dank!!

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Auf vielfachen Wunsch Text zur Greyhoundparade Viernheim 2011

G R E Y H O U N D S - vergessene Seelen - sind die wohl von Menschenhand am heftigsten ausgebeuteten Hunde der letzten Jahrzehnte.
A u s g e b e u t e t in all jenen Ländern, in denen professioneller Rennsport betrieben wird, v e r g e s s e n in all den anderen Ländern als liebevolle Familienhunde.
Von Geburt an selektiert, trainiert und natürlich isoliert in winzigen Zwingern, die eher Käfigen ähneln. Körperlich auf ein Höchstmaß an Leistung getrimmt, bleiben die Seelen der Greys völlig auf der Strecke.
Ein Leben - einzig ausgerichtet, die Profitgier des Menschen zu befriedigen, ein Leben auf dem Drahtseil - schüchterne, zu sensible Veranlagung bedeutet für den Welpen den Tod, zu langsam bedeutet den Tod, nicht rentabel, Verletzungen bedeuten unweigerlich den Tod, Rezession im Land, für unzählige Greys bedeutet dies den Tod!
Einige Wenige allerdings haben das große Glück hier bei uns in Deutschland, Belgien oder Frankreich eine erste Chance auf ein wahres Leben zu bekommen.
Doch wer hier will schon diese ewig Maulkorb tragenden Rennmaschinen, die auf den ersten Blick so rein gar nichts mit einem netten Familienhund gemein haben.
Wen wir nun allerdings überreden konnten, doch auch einmal einem Greyhound ein Zuhause zu geben, der wird Ihnen allen bestätigen können, was für wundervolle Hausgenossen Greyhounds sind.
Sicher, die ersten Wochen oder Monate sind nicht immer sehr einfach - Greyhounds kennen gar nichts, rein gar nichts - außer ihren Rennbahnen natürlich.
Häuser, vor allem Treppen können anfangs zum Problem werden, andere Hunde bzw. Rassen haben Greyhounds in ihrem ganzen bisherigen Leben noch nicht gesehen. Gar nicht lustig sind die ersten Begegnungen mit Jorkshire, Shizu oder Malteser - ein Westie tut`s aber auch.
Doch all diese Unwegsamkeiten sind rein gar nichts im Vergleich zu dem, dessen wir belohnt werden.
Denn - die hervorstechendste Eigenschaft des Greyhounds überhaupt ist sein Wunsch oder Bedürfnis zu gefallen und zu lieben - trotz seiner Vorgeschichte oder vielleicht gerade deshalb - , nie war der Mensch sein fürsorglicher Partner.
Wenn er dann erkannt hat, daß er von nun an seinen Gefühlen - die bisher mit Füßen getreten wurden - vertrauen kann, wird er sich ganz und gar auf uns einlassen. Von diesem Moment an haben wir eines der faszinierendsten Wesen zum Freund, hochsensibel -  was nicht heißt, daß er uns ab und an auf die Füße tritt -, elegant, gepaart mit einer unbändigen Kraft, wenn sie denn losgelassen. Gnade dem Hasen, der da ihren Weg kreuzt.
Die Erde bebt, wenn unsere Greys voller Lebensfreude ihre Runden drehen. Aber es ist nicht mehr dieses gequälte - ich muß gewinnen - Gesicht, mit dem sie uns begegnen, sondern ein befreites offenes Lächeln, das ihre endlich gefundene und weiß Gott verdiente Lebensfreude wiederspiegelt.
Ich danke Euch/Ihnen Allen von ganzem Herzen, die sich auf das Abenteuer Greyhound eingelassen haben - und es sicher nie bereut haben.

Die ersten Eindrücke sind bereits eingetroffen, weitere Berichte werden wir nachliefern.


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Theo